Er vererbt seinen Töchtern 20 Millionen Dollar...

...doch so einfach sollen sie diese nicht bekommen!

Stell dir vor du liest auf einmal das Testament deines verstorbenen Vaters und entdeckst, dass du und deine Schwester 20 Millionen erben sollen. Wie würdest du reagieren? Natürlich ist die Tatsache, dass der eigene Vater gestorben ist, mehr als nur traurig, doch bei 20 Millionen Dollar kann man sich ein wenig Freude mit Sicherheit nicht verkneifen. Leider währte die Freude für die zwei Schwestern aus den USA nur kurz. So einfach sollten Marlena und Victoria Laboz das Geld dann doch nicht bekommen.

Findig, wie ihr Vater war, formulierte er das Testament so, dass er auch nach seinem Tod noch sicher sein konnte, dass seine Töchter ein ordentliches Leben führen würden.
So schrieb er beispielsweise, dass Marlena einen guten Ehemann finden müsse, um 500.000 Dollar zu bekommen. Natürlich muss dieser schriftlich bestätigen, dass er keinerlei Ansprüche auf das Geld habe.
Weitere 750.000 Dollar gibt es für einen Abschluss an der Universität. Dieser gilt aber nur, wenn sie einen Aufsatz über 100 Wörter formuliert, in dem sie erklärt, was sie mit dem Geld tun möchte. Natürlich hat der Vater auch hierfür eine Jury benannt, die diesen Aufsatz bewertet und die Entscheidung dann fällt.

Er vererbt seinen Töchtern 20 Millionen Dollar...

Ob das eine gute oder eine schlechte Idee ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Der Jurist des Verstorbenen, Jeffrey Barr, hat auf jeden Fall Folgendes dazu zu sagen: "Es ist eine Möglichkeit, die Dinge noch aus dem Grab heraus zu steuern. Man sieht es zwar nicht oft, doch solche Dinge passieren tatsächlich. Manchen Menschen tun dies, da sie denken, es wäre gut für ihre Kinder."

Stefan

Autor dieses Artikels

Stefan