Das bedeuten die Farben der Arzt-Rezepte wirklich.

Gelb, grün, rosa, blau...

Das bedeuten die Farben der Arzt-Rezepte wirklich.

Wer ein Rezept vom Arzt erhält, dem wird ein kleiner Zettel in rosa, grün, gelb oder blau überreicht. Doch wirklich Gedanken darüber gemacht, was die Farben bedeuten, haben sich die Wenigsten bisher. Es hat einen ganz bestimmten Grund, warum einige Patienten beispielsweise einen rosa Rezept erhalten, während andere mit den gleichen Medikamenten eines in blau bekommen....

Das bedeuten die Farben der Arzt-Rezepte wirklich.

1. Rosa Rezept

Der Klassiker für alle gesetzlich Versicherten. Die Krankenkasse übernimmt die meisten Kosten, man selbst muss unter Umständen ein bisschen dazu zahlen. Mindestens 5 Euro, höchstens 10 Euro. Das Rezept ist einen Monat lang gültig. 

Das bedeuten die Farben der Arzt-Rezepte wirklich.

2. Blaues Rezept 

Wer damit in die Apotheke kommt, ist meist privat versichert. Doch auch Kassenpatienten können einen blaues Rezept erhalten. Zum Beispiel für die Antibaby-Pille für Frauen über 20 Jahre. Privatpatienten, die das Rezept einlösen, bekommen das Geld zurückgezahlt. Kassenpatienten zahlen den vollen Preis ohne Erstattung. Das blaue Rezept ist zwölf Wochen gültig. 

Das bedeuten die Farben der Arzt-Rezepte wirklich.

3. Grünes Rezept

Der Arzt nutzt dieses Rezept für Medikamente, die nicht verschreibungspflichtig sind, was bedeutet, dass der Patient selbst die Kosten trägt. Allerdings kann man das Rezept plus Rechnung bei der Krankenkasse einreichen. Das kann sich lohnen. Schwangere bekommen zum Beispiel bis zu 500 Euro erstattet. 

Das bedeuten die Farben der Arzt-Rezepte wirklich.

4. Gelbes Rezept

Dieses Rezept verfällt nach nur sieben Tagen. Es ist für Medikamente die der Betäubungsmittelverordnung unterliegen, wie zum Beispiel sehr starke Schmerzmittel. Es gibt noch ein fünftes Rezept, das weiß ist...

Das bedeuten die Farben der Arzt-Rezepte wirklich.

5. Weißes (T-)Rezept

Das sogenannte T-Rezept ist ein Sonderfall. Mit diesem zweiseitigen Rezept, wird die Verschreibung und Abgabe von Medikamenten überwacht, die beispielsweise zwar bei einer Krebserkrankung des Knochenmarks helfen, gleichzeitig aber zur Missbildung bei Neugeborenen führen. Um das zu verhindern wird hier bei den Rezepten ganz genau hingeschaut.