Rassismus-Skandal einmal anders: Ein Weißer Mann fühlt sich diskriminiert

Missverständnis oder Diskriminierung? Er wollte doch eigentlich nur sein Essen bestellen, aber..

Rassismus-Skandal einmal anders: Ein Weißer Mann fühlt sich diskriminiert
Quelle: Pixabay

Stuart Lynn, ein Mann aus Großbritannien, fühlt sich von einer indischen Restaurantbesitzerin diskriminiert und bis ins tiefste gedemütigt. Selbst Medien sprechen von "Rassismus" - und das gegenüber einem weißen Mann. Eine wahrlich seltene Meldung dieser Tage. Doch kann man wirklich so weit gehen?Zur Sache: Der 44 Jahre alte Lynn bestellte sich in einem indischen Restaurant etwas zu essen. Es sollte ein mildes Curry werden. Als er seine Rechnung erhielt, erlebte er eine riesige Überraschung, die ihn extrem wütend werden lies.

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Quelle: Twitter

Auf der Rechnung stand der Vermerk: "WHITE PPL" - white people (weiße Leute). Anscheinend verwendet die Gaststätte dies als internen Code für ein mildes Curry, denn Europäer sind meistens nicht so sehr an das scharfe Essen gewöhnt wie andere Kulturen. Im Grunde ist das keine schlechte Idee, doch Lynn fühlte sich derart diskriminiert, dass er ein Foto der Rechnung in die sozialen Netzwerke postete. Für ihn konnte diese Formulierung nichts anderes bedeuten als: "Weiße Menschen sind nicht stark genug, richtig scharfes indisches Curry zu verkraften".

Die Besitzerin des Restaurants, Ruby Kandasamy, teilte einem Reporter mit, das PPL die Abkürzung für Milch sei, sodass die Küche weiß, dass ein mildes Curry gewünscht ist. Wie genau Milch jedoch von PPL abgeleitet wurde, konnte sie nicht so recht erklären. Für Lynn steht jedoch fest: Er wird dieses Restaurant nicht mehr besuchen!

Was meint ihr dazu? Gerechtfertigte Reaktion oder überzogene Wichtigtuerei? Ein kleiner Skandal ist es auf jeden Fall!