Begehen Lemminge kollektiven Selbstmord, indem sie sich ins Meer stürzen?

Rätsel des Tages:

Begehen Lemminge kollektiven Selbstmord, indem sie sich ins Meer stürzen?

Den Mythos, dass sich Lemminge freiwillig massenweise in den Tod stürzen, gibt es schon seit langer Zeit. Im Disney-Film "White Wilderness" ("Abenteuer in der weißen Wildnis") wird dieser Mythos aufgegriffen und ein Massensuizid von Lemmingen dargestellt.

Aus diesem Grund stellen sich viele die Frage: "Sind diese kleinen Nager wirklich so lebensmüde Geschöpfe?"

Das klären wir auf der nächsten Seite!

Begehen Lemminge kollektiven Selbstmord, indem sie sich ins Meer stürzen?

Dieser Mythos ist nicht wahr!

Was allerdings stimmt ist, dass die Populationen der possierlichen Nager aus der Familie der Wühlmäuse großen Schwankungen unterliegen. Ist die Überbevölkerung besonders groß, kommt es zu Wühlmausvölkerwanderungen. Bei diesen Massenmigrationen kommen viele Tiere ums Leben. Von einem freiwilligen oder instinktiven Sprung in den Tod, kann aber keine Rede sein.

Damit es in besagten Disney-Film dennoch nach einem Massensuizid der Lemminge aussieht, haben die Tierfilmer nachgeholfen. Diese Behauptung stellt jedenfalls Journalist Brian Vallee auf, der sich über Entstehung des Films informierte. Er fand die böse Wahrheit heraus: Um den Selbstmord zu inszenieren, schubsten und warfen die Mitarbeiter der Disney-Produktion die wenig lebensmüden Lemminge in den Abgrund.

Fazit: Lemminge sind keine Tiere, die sich den Tod herbeisehnen. Vielmehr wurden sie im Rahmen von Filmarbeiten Opfer eines Massenmords.