Deswegen haben fast alle Stifte Löcher:

Schon mal bemerkt?

Seit deiner frühesten Kindheit bist du nicht mehr drumrumgekommen: Stifte. In allen Formen und Farben hast du sie in der Schule mit dir herumgetragen, und noch heute brauchst du sie andauernd: Für Unterschriften, Einkaufszettel, zum Draufrumkauen... ;)

Ohne die Erfindung des Stifts wäre die Erde heute aufgeschmissen. Jeder würde alles vergessen. Schrift ist unumgänglich, und deine Handschrift verrät sogar angeblich einiges über deinen Charakter. Aber hast du dir deine Stifte überhaupt mal genau angesehen? 

Eine Tatsache, über die du vermutlich nie genau nachgedacht hast, ist nämlich: So gut wie jeder Stift hat Löcher. Vielleicht dachtest du bisher, es sei einfach ein dekoratives Element, oder der Stift müsse "atmen". Aber gerade Filzstifte würden doch durch die Luftzufuhr eher austrocknen, oder? Ein Mysterium, das wir jetzt auflösen werden.

Auf der nächsten Seite erfährst du, welche kuriose Funktion diese Löcher tatsächlich erfüllen!

Der Stift muss nicht atmen können - aber der Mensch.

Denn die Löcher in den Stiften können sogar Leben retten. Seit der Erfindung der Stifte kam es immer wieder zu Erstickungsfällen, weil sich Menschen (insbesondere Kinder) an Kappen und Kleinteilen verschluckten, die in der Luftröhre hängen blieben und den Betroffenen wortwörtlich den Atem raubten. 

Daher die Löcher: Gerät ein Deckel vom Stift oder ein Endstück vom Kugelschreiber versehentlich in die Luftröhre, ist das Atmen weiterhin (eingeschränkt) möglich - durch die Löcher. Eine so simple Erfindung rettete schon unzählige Leben. Pionier des Ganzen war übrigens die Firma BIC, die die transparenten Kugelschreiber herstellt, die wir alle schon in der Hand hielten. 

Also: Wenn du beim nächsten Rumkauen auf dem Kugelschreiber versehentlich das Klick-Teil verschluckst, musst du nicht unbedingt in Panik geraten. Den Notarzt solltest du aber trotzdem rufen!