Wow – Forscher können Krankheiten „riechen“, bevor sie Symptome zeigen

Wie spektakulär ist das denn?

Unser Atem verrät so einiges über uns. Weitaus mehr als das, was wir zuletzt gegessen haben. So lassen sich anhand des Atems auch eine ganze Reihe von Krankheiten diagnostizieren. Speisenröhrenkrebs, Lungenkrebs, Nierenschäden, Asthma und Diabetes können durch eine Analyse des Atems herausgefunden werden. Und das, bevor unser Körper irgendwelche anderen Symptome einer Erkrankung zeigt. So kurios das klingen mag, aber bisher wurden dazu tatsächlich experimentell Hunde eingesetzt. Sie haben ein besonders empfindliches Gespür für Gerüche. Jetzt aber gibt es an der Universität Adelaide einen neuen Versuch der Geruchsanalyse und Diagnostik.

Wow – Forscher können Krankheiten „riechen“, bevor sie Symptome zeigen

Statt auf Hunde, setzen die Forscher in Adelaide auf Licht. Das ist nicht minder spektakulär. Zumal der Laser auch, wie eine Art optischer Hundeschnauze funktioniert. Der Laser schnüffelt zwar nicht, dafür analysiert das Licht ebenfalls die Moleküle des Atems.

Das Ganze funktioniert wie ein optisches Spektroskop. Der Laser sendet eine Millionen verschiedener Lichtfrequenzen durch die Atemprobe. Die Atemmoleküle absorbieren das Licht unterschiedlich. So lassen sich sowohl die molekulare Struktur der Probe feststellen als auch eventuelle Krankheiten diagnostizieren.

Bis dieses Analyseverfahren zuverlässig funktioniert, vergehen jedoch schätzungsweise noch zwei bis drei Jahre, so die Forscher der Universität. Bis es dann zu einer weltweiten Anwendung kommt, noch einmal etwa zwei Jahre. Für so eine spektakuläre und vor allem nichtinvasive Art von Diagnostik ist das aber keine lange Zeit. Statt Blutabnahme werden wir also unter Umständen in Zukunft nur einmal ausatmen müssen. Klingt das nicht super?